Augendruckmessung bei Optik a. Toll. in Altentreptow

Warum wird der Augendruck gemessen?

 

Glaukom Früherkennung

 

Bei der Glaukomvorsorge handelt es sich um eine Leistung zur Früherkennung eines grünen Stars und hier können Sie sehen, wie Sie mit Glaukom sehen.

Beim Grünen Star ist das Gleichgewicht zwischen Produktion und Abfluss des Kammerwassers gestört. Das Kammerwasser staut sich und der Augeninnendruck steigt an.

Bei einer plötzlichen und drastischen Drucksteigerung durch einen Verschluss des Kammerwinkels (Glaukomanfall) kommt es häufig zu stärksten Kopf- und Augenschmerzen und Erbrechen. Durch den erhöhten Augeninnendruck kann der Sehnerv geschädigt werden und es kann so zu Ausfällen im Gesichtsfeld (Skotomen) oder sogar zu Erblindung des betroffenen Auges kommen. Besonders wichtig ist die Augeninnendruckmessung für die Früherkennung des Grünen Stars, der im Frühstadium oft noch keine Schmerzen verursacht, jedoch den Sehnerv bereits schädigen kann.

Die Untersuchung beinhaltet immer die Kombination einer Augeninnendruckmessung und die Untersuchung des sogenannten Sehnervenkopfes (Untersuchung mittels der Easy Scan). Der Sehnervenkopf ist die Stelle an der der Sehnerv in die Netzhaut übergeht.

Bei einem Grünen Star (Glaukom) ist genau diese Struktur des Auges geschädigt. Diese Schädigung kann man mit den Methoden der heutigen Medizin nicht mehr bessern. Es bedingt das schlechte Sehen und auch Gesichtsfeldausfälle.

Ein regelmäßiger Check des Sehnervs ist daher wichtig!

Normaler Sehnerv
Normaler Sehnerv
Sehnervenkopf (Papille) mit ungewöhnlich großer Ausbuchtung in der Mitte
Sehnervenkopf (Papille) mit ungewöhnlich großer Ausbuchtung in der Mitte

Was ist eine Augendruckmessung

 

Augendruckmessung (Tonometrie)

 

Die Messung des Augeninnendrucks durch den Augenarzt oder den Optometristen bezeichnet man als Tonometrie.

Der Augeninnendruck oder auch Augendruck genannt, ist der Druck, der im Inneren des Augapfels herrscht. Er erreicht beim gesunden Erwachsenen Werte zwischen 10 und 21 mm Hg.

Verantwortlich für den Augeninnendruck ist das Kammerwasser, eine wässrige Flüssigkeit, die im Ziliarkörper im Augeninneren gebildet wird, in die vordere Augenkammer fließt und dort wieder aus dem Auge in die Blutbahn aufgenommen wird. Produktion und Abfluss des Kammerwassers stehen in einem Gleichgewicht und garantieren so einen gleich bleibenden Augeninnendruck.

Wie wird der Augeninnendruck gemessen?

 

Augendruckmessung mit Luftstoß (Non-contact-Tonometrie)

 

Diese Methode ist viel in Praxen und bei Augenoptikern anzutreffen. Dabei sitzt der Patient vor einem Gerät, das einen definierten Luftstoß in Richtung zu messendes Auge abgibt. Durch die dabei entstehende Verformung der Hornhaut kann der Augendruck elektronisch durch das Gerät bestimmt werden.

Die Messung ist einfach, es muss kein Betäubungstropfen gegeben werden. Bei hohem Augendruck ist das Messergebnis jedoch ungenau, bei Hornhautnarben nicht aussagekräftig. Von manchen Patienten wird der Druckluftstoß als unangenehm empfunden. Weiterhin muss die Hornhautdicke berücksichtigt werden.