Sehcheck für Kinder beim Optik a. Toll. in Altentreptow

Auswahl der Brillenfassungen

Worauf Eltern bei der Auswahl von Brillenfassungen achten sollten!

Schönheit

Lassen Sie Ihr Kind mit auswählen, denn Brillen, die gefallen, werden auch gerne getragen.

Passform

Die Fassungsgröße sollte so gewählt werden, dass das Mittelteil der Fassung mit der Schläfenpartie abschließt, der Oberrand in etwa mit den Augenbrauen verläuft und der untere Fassungsrand nicht auf den Wangen aufliegt. Eine optimale Passform an der Nase sorgt für bequemes, druckfreies Sitzverhalten.

Bei höheren Glasstärken ist eine kleinere Fassung günstiger, denn die Gläser werden umso dünner, je kleiner ihr Rohglasdurchmesser bestellt werden kann. Kleine Fassungen haben zusätzlich den Vorteil, dass das Kind seitlich mit der Fassung nicht so leicht anstößt (z.B. beim Herumtoben oder Schmusen)

Stabilität

Elastische, allergiesichere Materialien wie Titan bieten optimale Haltbarkeit und Hautverträglichkeit. Oft zahlt sich der etwas höhere Anschaffungspreis allein dadurch aus, dass seltener Reparaturkosten anfallen, die Fassungen sehr gut "in Form" bleiben und selten nachgestellt werden müssen.

Aber auch normale Metallfassungen mit guter Beschichtung bieten oft ausreichende Hautverträglichkeit und sind in Verbindung mit federelastischen Bügeln gut strapazierfähig.

Auswahl der Brillengläser

Brillengläser

Auf jeden Fall sollten bei Kindern Kunststoffgläser gewählt werden, denn diese sind fast unzerbrechlich und stellen, z.B. bei einem Sturz, kein Verletzungsrisiko dar. Außerdem ist Kunststoff ca. ein Drittel leichter als Glas. Obwohl dieser leichter zerkratzt als mineralische Gläser, ist der Tragekomfort mit Kunststoffgläsern bei den Kleinen erheblich höher. Es gibt heute spezielle Oberflächenversiegelungen, die das Risiko des Zerkratzens der Gläser reduzieren. Eine Entspiegelung der Gläser sollte in jedem Fall vorgenommen werden, damit das Kind nicht durch irritierende Reflexionen im Sehfeld beeinträchtigt wird. Das Lesen unter künstlicher Beleuchtung ist wesentlich problemloser.

Getönte Gläser sind dagegen nicht empfehlenswert, es sei denn, eine spezielle Augenkrankheit des Kindes macht dies erforderlich. Natürliche Lichtverhältnisse sind wichtig für das Wahrnehmen der Umwelt.

Spezielle Brillenglasmaterialien im Kunststoffbereich sind bruchsicher z.B. Polycarbonat oder Trivex. Diese speziellen Glasmaterialen eignen sich speziell für den Schulsport.

Das Trivex-Material ist das optimale Kunststoffglas für die Kids. Es ist nahezu bruchsicher und absorbiert zu 100% die UV-A und UV-B Strahlen, daher ist es ideal zum Spielen im Freien. Durch die gute Widerstandsfähigkeit des Materials werden gleichzeitig die Kinderaugen geschützt. Die Leichtigkeit der Brillengläser erhöht den Tragekomfort, das bedeutet die Kinder spüren ihre Brille weniger. Das klare, scharfe Sehen mit Gläsern aus dem Material Trivex ist eine weitere ideale Eigenschaft für die Sehanforderungen in der Schule und bei den Hausaufgaben.

Gern stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

Motivation ist alles

Nicht alle Kinder finden es toll, eine Brille zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind schon beim Optiker sagen, wie hübsch Sie es mit seiner neuen Brille finden. Äußern Sie sich auch in den nächsten Tagen immer wieder mal lobend über die neue Errungenschaft, damit es selbst eine positive Einstellung zu seiner Brille gewinnt.

Für kleinere Kinder kann auch ein Bilderbuch zum Thema hilfreich sein. Vielleicht bitten Sie auch im Kindergarten oder in der Schule um die entsprechende Unterstützung. Drohungen oder Belohnungen sind nicht angebracht, das Tragen der Kind Brille darf nicht zum Streitpunkt werden.

Sonnenbrillen

Besonders wenn Skiferien oder ein Sommerurlaub am Meer geplant sind, raten Augenärzte und Optiker zu einer Sonnenbrille für Kinder. Die extreme Sonnenbestrahlung könnte den empfindlichen Kinderaugen dauerhaft schaden. Bei Kindern sind die Augenlinsen noch glasklar, so dass die Sonnenstrahlung ungehindert die Netzhaut trifft.

Sonnenbrillen sind kein Kinderspielzeug:
Wirksamen Schutz bieten nur die Sonnenbrillen, die mit einem guten UV-Filter ab 380 nm versehen sind. Auch Kindersonnenbrillen sollten funktional und stabil gearbeitet sein und einen guten und sicheren Sitz haben.

1. Warum müssen Kinderaugen besonders vor den UV-Strahlen der Sonne geschützt werden?

Kinder haben größere Pupillen und hellere Augenlinsen als Erwachsene. Dadurch gelangen mehr UV-Strahlen ins Augeninnere und können dort die Netzhaut bleibend schädigen. 

2. Müssen Kinder schon bei den ersten Frühlingsstrahlen eine Sonnenbrille tragen?

Die UV-Strahlung der Sonne ist im April zwar nicht ganz so stark wie im Hochsommer, allerdings steht die Sonne im Frühjahr niedriger und strahlt stärker ins Gesicht. Daher sind Kinder-Sonnenbrillen auch im Frühling sinnvoll.

3. Brauchen auch Babys eine Sonnenbrille?

Babys kommen normalerweise ohne Sonnenbrille aus, da ihre Eltern sie ohnehin nicht der direkten Sonne aussetzen sollten. Sie sind durch eine leichte Mütze mit Schirm oder das Dach des Kinderwagens ausreichend geschützt. Kleinkinder, die zum Beispiel am Strand spielen, sollten dagegen mit einer Baby-Sonnenbrille und einer Mütze ausgestattet werden.

Kind mit Sonnenbrille

4. Gibt es auch Kinder-Sonnenbrillen für fehlsichtige Kinder?

Ja, Kinder-Sonnenbrillen können mit Gläsern in der Sehstärke des Kindes ausgestattet werden. Die Anpassung erfolgt beim Augenoptiker oder Optometristen.

5. Wie dunkel sollten die Gläser einer Kinder-Sonnenbrille getönt sein?

Getönte Brillengläser schützen die Kinderaugen vor Blendung durch die Sonne. Wie viel Licht abgehalten wird, lässt sich an der Blendschutzkategorie erkennen. Für unsere Gefilde sind mäßig dunkle Gläser der Kategorie 2 ausreichend. Geht es in den Urlaub in die Berge oder an den Strand, sollten Eltern dunklere Gläser der Blendschutzkategorie 3 wählen. Ist keine entsprechende Angabe auf der Brillenbügelinnenseite vorhanden, kann der augenoptische Fachmann weiterhelfen. Achtung: Der Grad der Tönung sagt nichts über den UV-Schutz aus!

6. Woran erkennen Eltern eine gute Sonnenbrille für ihr Kind?

Die Anforderungen an Kinder-Sonnenbrillen sind hoch. Neben dem Schutz vor UV-Strahlen müssen sie bruchsicher sein und dürfen keine scharfkantigen Elemente enthalten. Das CE-Kennzeichen auf dem Bügel dokumentiert die Einhaltung der EU-Sicherheitsstandards. Die Qualität der Gläser, der Fassung und der Scharniere sowie den richtigen Sitz zu prüfen, ist für Eltern jedoch nicht ohne Weiteres möglich. Daher ist Vorsicht beim Kauf in Discountern oder am Strand geboten. Sicherheit bietet der Kinderbrillenkauf im Fachgeschäft.

Welche Kosten übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse?

Die Kosten für eine Kinderbrille übernimmt die Gesetzliche Krankenkasse nur in eingeschränktem Maße.

Es wird ein Zuschuss für die Brillengläser bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Dieser richtet sich nach der individuellen Sehstärke des Kindes.

Sehtests werden ebenfalls bei Kindern ab dem 14. Lebensjahr übernommen.

Der Kostenaufwand für die reine Brillenfassung wird nicht erstattet.

Besondere Materialien und eine individuell gewünschte, besonders hochwertige Verarbeitung werden von der Krankenkasse nicht getragen.

Private Krankenversicherungen haben diverse Angebote zur Übernahme der Kosten für die Kinderbrille. Sie unterscheiden sich aber von Versicherung zu Versicherung.

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